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Präparation
Vorbereitung
Vor Behandlungsbeginn (und vor Anästhesie) wird in aufrecht sitzender Position ein Okklusionsprotokoll mit Hilfe von Shimstockfolie erstellt, um die Kontaktsituation später an den einartikulierten Modellen zu überprüfen und so besser passende Restaurationen zu erhalten
Vorhandene Wurzelstifte
Zirkonoxid hat als relativ opakes Gerüstmaterial die Potenz, vorhandene Stiftrestaurationen komplett abzudecken. Es können also klinisch intakte, praktisch oft nur sehr schwer entfernbare Stiftaufbauten auch im Zahn belassen werden, bevor er zur Neuversorgung mit einer Zirkonoxidgerüstrestauration präpariert wird. Soll ein neuer Stift eingesetzt werden, haben sich glasfaserverstärkte Kompositstifte aufgrund ihrer dentinähnlichen Elastizität bewährt.
Aufbaumaterial
Aufgrund der oben beschriebenen Eigenschaft von Zirkonoxid, den Unterbau abzudecken, ist die Farbe des Aufbaumaterials zweitrangig. In der Münchener Klinik werden Kompositaufbauten aus dem dualhärtenden Komposit Rebilda (voco, Cuxhaven) verwendet. Dieses Aufbaumaterial ist in zwei verschiedenen Farben (dentinfarbig und blau) verfügbar. Hierbei eignet sich vor allem das blaue Material hervorragend für den Einsatz im Seitenzahngebiet, da es durch seinen deutlichen Kontrast zum Zahn eine gute Übersicht und damit ein sicheres Fassen der Aufbaufüllung in die Präparation sicherstellt. Aber auch jede andere Art des Stumpfaufbaus ist denkbar mit Ausnahme der Kompomere, die durch Quellen expandieren und dadurch die Keramik unter Stress bringen können.
Präparationsinstrumentarium und Platzbedarf
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Grundsätzlich sollte für Zirkonoxid immer eine akzentuierte, deutlich sichtbare Grenze präpariert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine ausgeprägte Hohlkehle oder eine Stufe mit abgerundeter Innenkante präpariert wird. Ein Konus von 4° sollte idealerweise sichergestellt werden. Die Schichtdicke, die für die spätere Restauration benötigt werden, sind den Vorgaben für die Metallkeramik sehr ähnlich. Das Vorurteil, eine Vollkeramikversorgung gehe mit erhöhtem Zahnhartsubstanzverlust einher, stimmt also nicht. Da sich Zirkonoxid heute nur durch Ausschleifen aus industriell vorgefertigten Rohlingen bearbeiten lässt, muss dem bei der Präparation Rechnung getragen werden. So dürfen vor allem im Frontzahnbereich keine spitzen Kanten stehen bleiben. Im Frontzahnbereich ist bei Einzelkronen ein Zirkonoxidgerüst mit einer Schichtdicke von 0,4 mm ausreichend. Im Seitenzahngebiet und bei Brückenankern sollte 0,5 bis 0,6 mm eingeplant werden. Die Verblendung benötigt dann noch einmal ca. 1,0 mm bis 2,0 mm im okklusalen/ incisalen Bereich (analog der VMK-Technik).




